Erste Genome von Sogdern enthüllen Vermischung mit lokalen Ostasiaten.
Die Studie analysiert zwei Individuen aus einem Tang-zeitlichen Grab in Guyuan, China. Der weibliche Sogder zeigt rein lokale Abstammung, der männliche eine Mischung aus lokaler und BMAC-verwandter zentralasiatischer Herkunft. Die genetische Vermischung fand vor etwa 18 Generationen statt. Historische, archäologische und genetische Daten legen nahe, dass die beiden ein Ehepaar waren.
Die Stichprobe umfasst zwei Individuen aus dem Grab M1401 in Guyuan. Die Y-DNA des Mannes gehört zur Haplogruppe C-FGC34400, die in Ostasien verbreitet ist. Die mtDNA beider Individuen ist C7a2 bzw. C7, ebenfalls typisch für Ostasien. Dies deutet auf eine starke lokale mütterliche Linie hin, während die väterliche Linie zentralasiatische Wurzeln zeigt.
Für Ahnenforscher zeigt dies, dass Sogder schon früh in China sesshaft wurden und sich mit der lokalen Bevölkerung vermischten. Die genetische Vielfalt in historischen Populationen unterstreicht die Bedeutung der Seidenstraße für den Genfluss zwischen Ost und West.
Kartenkacheln von TheYtree · Punktgröße = Anzahl der Proben
| Haplogruppe | Proben | |
|---|---|---|
| C-FGC34400 | 1 |
| Probe | Y-DNA | mtDNA | Kultur / Periode |
|---|---|---|---|
| SUTE1 | C-FGC34400 | C7a2 | · 公元 618-907 年 |