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Genome of an early Okhotsk individual reveals ancient admixture between Jomon and Kamchatka lineages

Genom eines frühen Okhotsk-Individuums offenbart uralte Vermischung zwischen Jomon- und Kamtschatka-Linien
PRJDB20690 Originalarbeit / DOI2025-10-272 Proben (Studie)

KI-InterpretationKI-generiert

Ein früher Okhotsk-Mensch belegt die Vermischung von Jomon- und Kamtschatka-Linien.

Die prähistorische Okhotsk-Kultur existierte entlang der Küsten des Ochotskischen Meeres. Frühere Studien vermuteten zwei Einwanderungswellen aus dem russischen Fernen Osten nach Nordjapan: eine von Kamtschatka vor etwa 2000 Jahren und eine vom Amur-Becken vor etwa 1600 Jahren. Man nahm an, dass zwischen 2000 und 1600 Jahren eine vermischte Population aus Kamtschatka- und Jomon-Vorfahren in Nordjapan lebte, doch direkte genetische Beweise fehlten. Die vorliegende Studie analysiert das Genom eines frühen Okhotsk-Individuums (NAT004) aus Nordjapan und zeigt, dass es tatsächlich eine Mischung aus Kamtschatka- und Jomon-Abstammung ist.

Proben-Interpretation

Die Stichprobe umfasst zwei Individuen der Okhotsk-Kultur, beide von der Fundstätte DRR680858. Für NAT004 liegen Genomdaten vor. Die Y-chromosomale Linie konnte nicht aufgelöst werden. Die mitochondrialen Linien sind G1b-G16129A! und D4m2a, was auf eine gewisse mütterliche Vielfalt hindeutet. Weitere archäologische oder geografische Details zu den Proben werden in der Zusammenfassung nicht genannt.

Für Ahnenforscher

Für Ahnenforscher zeigt diese Studie, dass Nordjapan vor etwa 2000 Jahren ein Treffpunkt von Jomon- und Kamtschatka-Linien war. Wer Vorfahren aus dieser Region hat, könnte sowohl Jomon- als auch sibirische Anteile in sich tragen. Die Okhotsk-Kultur ist somit ein konkretes Beispiel für frühe Vermischung in Ostasien.

Zusammenfassung

Die prähistorische Ochotsk-Kultur war während des späten ersten Jahrtausends n. Chr. entlang der südlichen Küstenregionen des Ochotskischen Meeres verbreitet. Eine frühere Studie, die eine Ganzgenomsequenzierung eines späten Ochotsk-Individuums durchführte, deutete auf zwei Migrationswellen aus dem russischen Fernen Osten nach Nordjapan hin. Es wird geschätzt, dass die erste Welle vor etwa 2000 Jahren vor heute (BP) von der Halbinsel Kamtschatka ausging und die zweite vor etwa 1600 BP aus dem Amur-Becken. Diese Befunde legen die frühere Existenz einer admischten hypothetischen Population zwischen den Kamtschatka- und indigenen Jomon-Linien in Nordjapan zwischen 2000 und 1600 BP nahe, obwohl direkte genetische Belege bisher nicht gewonnen wurden. Hier präsentieren wir die Genomdaten eines frühen Ochotsk-Individuums (NAT004), das in Nordjapan ausgegraben wurde. Die Admixture-Modellierung zeigt, dass das Genom als eine Mischung aus Kamtschatka- und Jomon-Abstammung erklärt werden kann, was die Existenz der zuvor hypothetisierten hypothetischen Population direkt stützt. Dieses Ergebnis bietet neue Einblicke in die prähistorische Populationsdynamik Nordjapans und trägt zu einem breiteren Verständnis seiner archäologischen und anthropologischen Geschichte bei.

Proben & Daten auf TheYtree

2Proben auf der Website
0Y-Haplogruppe bestimmt
1archäologische Stätten

Probenkarte

Kartenkacheln von TheYtree · Punktgröße = Anzahl der Proben

Maternale (mtDNA) Haplogruppen