Zwei parallele Linien in Nordamerika prägten die Küstenausbreitung.
Die Studie analysiert 91 alte Genome aus Kalifornien und Ontario. Sie zeigt, dass es in Nordamerika zwei getrennte Vorfahrenlinien gab, die sich wahrscheinlich südlich der Eisschilde trennten. Beide trugen zu allen modernen Mittel- und Südamerikanern bei. Die Mischungsverhältnisse deuten auf eine Ausbreitung entlang der Küste mit mehreren Vermischungsereignissen hin.
Die 17 auf der Website gelisteten Proben umfassen 16 von ERR2604067 und eine ohne Fundort. Die Y-Chromosomen sind fast alle Q (16 von 17), darunter Q-M3 (6), Q-Y4276 (2), Q-L53 (2) und weitere Q-Untergruppen; eine Probe gehört zu I-Y18387. Die mtDNA zeigt A2c (6), A2cb (2), D1, C1c, X2a1c und D1t. Die Kulturen sind Alaskan Athabaskan (1) und ASO (1).
Für Ahnenforscher bestätigt dies, dass nordamerikanische Ureinwohner keine einzelne homogene Gruppe waren. Die mütterlichen und väterlichen Linien (Q und A2, D1, C1) spiegeln die komplexe Besiedlungsgeschichte wider, die bis heute in modernen Populationen nachwirkt.
| Haplogruppe | Proben | |
|---|---|---|
| Q-M3 | 6 | |
| Q-Y4276 | 2 | |
| Q-L53 | 2 | |
| Q-YP1463 | 1 | |
| Q-L472 | 1 | |
| I-Y18387 | 1 | |
| Q-Z35705 | 1 | |
| Q-M930 | 1 | |
| Q-M848 | 1 | |
| Q-MPB016 | 1 |