26个古基因组 zeigen: Südostasien wurde durch Hòabìnhian-Jäger und ostasiatische Bauern geprägt.
Die Studie sequenzierte 26 alte Genome (25 aus Südostasien, 1 aus Japan). Sie widerlegt sowohl die Annahme einer rein lokalen Landwirtschaft als auch die einfache 'Zwei-Schichten'-Hypothese. Stattdessen trugen sowohl Hòabìnhian-Jäger als auch ostasiatische Bauern zur heutigen genetischen Vielfalt bei. Spätere Migrationen beeinflussten zudem das insulare Südostasien und Vietnam.
Die 3 Proben stammen alle von der Fundstätte JHM06. Die Y-Chromosomen verteilen sich auf O-F3288, D-TY92016 und P-A23103. Die mitochondrialen Linien sind F3b1a-a, M21b1a und M17a. Eine Probe ist der Hòabìnhian-Kultur zugeordnet. Diese kleine Stichprobe zeigt bereits die genetische Vielfalt, die durch verschiedene Bevölkerungsgruppen entstand.
Für Ahnenforscher zeigt sich: Südostasiatische Wurzeln sind vielfältig und nicht auf eine einzige Quelle reduzierbar. Wer seine Herkunft dort vermutet, sollte mit mehreren Komponenten rechnen – Jäger, Bauern und spätere Einwanderer.