Genomanalyse und Strontiumisotope aus Sigtuna zeigen, wie Migration die Wikingerstadt prägte.
Diese Studie untersucht 23 Menschen aus dem schwedischen Sigtuna (10.–12. Jh.) mit Genomdaten und Strontiumisotopen. Die genetische Vielfalt war höher als in damaligen und heutigen Vergleichsgruppen. Die Isotope deuten auf eine Mischung aus lokalen und nicht-lokalen Personen hin. Männer und Frauen waren ähnlich mobil. Die Stadtbevölkerung war genetisch heterogen, was auf ein weites Netzwerk und Migration als Antrieb der Urbanisierung im Norden hinweist.
Die Stichprobe umfasst 23 Individuen aus Sigtuna (10.–12. Jh.). In der Ytree-Statistik ist nur ein Y-Haplogruppenträger aufgeführt: N-Y4339. Weitere Y- oder mtDNA-Linien sind nicht angegeben. Die kulturelle Einordnung ist leer. Daher lässt sich aus diesen Daten allein keine detaillierte Verteilung ableiten; die Studie selbst zeigt aber eine hohe genetische Heterogenität.
Für Ahnenforscher zeigt die Studie, dass nordische Städte der Wikingerzeit durch Migration und Vielfalt geprägt waren. Einzelne Y-Linien wie N-Y4339 sind nur ein kleiner Ausschnitt. Größere Datensätze sind nötig, um familiäre Muster zu erkennen.
Kartenkacheln von TheYtree · Punktgröße = Anzahl der Proben
| Haplogruppe | Proben | |
|---|---|---|
| N-Y4339 | 1 |
| Probe | Y-DNA | mtDNA | Kultur / Periode |
|---|---|---|---|
| 84001 | N-Y4339 | — | · 1055 ±30BP |