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Female lineages and changing kinship patterns in Neolithic Çatalhöyük

Weibliche Abstammungslinien und sich verändernde Verwandtschaftsmuster im neolithischen Çatalhöyük
PRJEB76443 Originalarbeit / DOI2025-06-26131 Proben (Studie)

KI-InterpretationKI-generiert

Mütterliche Linien prägten die Verwandtschaft in Çatalhöyük über Jahrtausende.

Zwei Studien untersuchten 395 Individuen aus Çatalhöyük (8000–5800 v. Chr.), von denen 131 genetisch analysiert werden konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verwandtschaftsstrukturen sich im Laufe der Zeit wandelten, aber Bewohner desselben oder benachbarter Häuser hauptsächlich über die mütterliche Linie miteinander verwandt waren. Zudem breiteten sich kulturelle Praktiken offenbar ohne nennenswerte genetische Vermischung aus.

Proben-Interpretation

Die Datenbank enthält 3 archäologische Proben aus Çatalhöyük. Drei Y-Chromosom-Haplogruppen wurden bestimmt: R-L20, J-Y29696 und J-L255. Bei den mitochondrialen Linien wurde nur eine Probe mit U3b2 nachgewiesen. Diese kleine Stichprobe erlaubt keine repräsentativen Aussagen über die gesamte Bevölkerung, ergänzt aber die publizierten Forschungsergebnisse.

Für Ahnenforscher

Für Ahnenforscher zeigt sich: In Çatalhöyük war die mütterliche Verwandtschaft entscheidend für die Hausgemeinschaft. Die Y-DNA-Vielfalt deutet auf patrilokale oder wechselnde Residenzmuster hin. Die mt-DNA U3b2 verweist auf westeurasische Wurzeln.

Zusammenfassung

Die alte DNA hat in den letzten Jahren eine wichtige Rolle in archäologischen Studien gespielt, insbesondere bei der Zuordnung des chromosomalen Geschlechts zu Überresten, um das Verständnis historischer soziologischer Strukturen zu unterstützen. Ein Paar von Studien legt nun eine Analyse stabiler Isotope und Skelettüberreste von 395 Individuen vor, die zwischen 8000 und 5800 v. Chr. lebten und von denen die DNA von 131 Individuen sequenziert werden konnte (siehe die Perspektive von Arbuckle). Yüncü et al. fanden heraus, dass sich die Verwandtschaftsmuster in dieser Siedlung im Laufe der Zeit veränderten, aber Individuen aus denselben oder benachbarten Häusern in erster Linie über die mütterliche Linie verwandt waren. In einer breiteren geografischen Stichprobe beschreiben Koptekin et al. Populationsdynamiken, einschließlich der Verbreitung kultureller Praktiken ohne Vermischung. —Corinne Simonti

Proben & Daten auf TheYtree

3Proben auf der Website
3Y-Haplogruppe bestimmt

Paternale (Y-DNA) Haplogruppen

HaplogruppeProben
R-L20 1
J-Y29696 1
J-L255 1

Maternale (mtDNA) Haplogruppen

Proben-Highlights Weitere Proben →

ProbeY-DNAmtDNAKultur / Periode
cch117 J-L255 —
cch156 J-Y29696 —
cch131 R-L20 U3b2 · Middle Neolithic