Neue Genomdaten aus Frankreich beleuchten die Eiszeit-Vorgeschichte Westeuropas.
Diese Studie präsentiert neue shotgun-sequenzierte Genome aus dem späten Jungpaläolithikum Südfrankreichs. Sie werfen ein Licht auf die dynamische Populationsgeschichte Westeuropas während der letzten Eiszeit. Die Daten stammen von sechs Individuen, von denen eines eine Y-Linie I-M253 trägt. Die mitochondrialen Linien sind vielfältig und umfassen U4'9, U5b1, U5b, U2-T152C! und R.
Die Stichprobe umfasst sechs Individuen. Die Y-Haplogruppe ist nur bei einem Individuum aufgelöst: I-M253. Die mtDNA-Haplogruppen verteilen sich auf U4'9 (2x), U5b1 (1x), U5b (1x), U2-T152C! (1x) und R (1x). Kulturelle Zuordnungen sind nicht angegeben.
Für Ahnenforscher zeigt sich, dass Westeuropa während der Eiszeit eine dynamische genetische Landschaft hatte. Die Vielfalt der mtDNA-Linien und das Auftreten von I-M253 unterstreichen die Bedeutung dieser Region für die europäische Populationsgeschichte.
| Haplogruppe | Proben | |
|---|---|---|
| I-M253 | 1 |
| Probe | Y-DNA | mtDNA | Kultur / Periode |
|---|---|---|---|
| FrCL1 | I-M253 | R |