Neue Genomdaten zeigen, wie sich bronzezeitliche Steppenbewohner vermischten und Milchwirtschaft etablierten.
Die Studie untersucht die Bevölkerungsdynamik der östlichen eurasischen Steppe in der Bronzezeit. Durch die Analyse alter Genome und Proteine wird deutlich, dass sich verschiedene Gruppen vermischten und dass Milchwirtschaft bereits in der frühen Bronzezeit praktiziert wurde. Die Ergebnisse verbinden genetische Veränderungen mit kulturellen Innovationen wie der Viehzucht.
Für diese Studie wurden keine neuen Y-DNA- oder mtDNA-Daten in der YFull-Datenbank hinterlegt. Die Analyse basiert auf bereits publizierten Genomen aus der Region. Daher können keine spezifischen Haplogruppen oder Proben aus der YFull-Statistik genannt werden.
Für Ahnenforscher zeigt die Studie, dass die Steppenbevölkerung der Bronzezeit stark durchmischt war. Wer Vorfahren aus dieser Region hat, kann mit vielfältigen genetischen Einflüssen rechnen, die mit der Ausbreitung von Milchwirtschaft einhergingen.
Kartenkacheln von TheYtree · Punktgröße = Anzahl der Proben