DNA einer Reliquie: Ein Taschentuch soll das Blut Ludwigs XVI. tragen.
Forscher sequenzierten die DNA auf einem Taschentuch, das angeblich in das Blut des französischen Königs Ludwig XVI. getaucht wurde. Die Probe stammt aus der Zeit der Französischen Revolution. Mithilfe moderner Genomsequenzierung wurde untersucht, ob die Spur tatsächlich von ihm stammt. Die Analyse liefert genetische Daten, die mit historischen Aufzeichnungen abgeglichen werden können.
Die Studie umfasst eine einzige Probe, die der Französischen Revolution zugeordnet wird. Diese eine Probe lieferte sowohl eine Y-chromosomale als auch eine mitochondriale Haplogruppe. Die Y-Linie G-FGC6663 und die mt-Linie N1b1a-T195C! sind die einzigen genetischen Marker, die in den Daten erscheinen. Weitere Proben oder Fundorte werden nicht genannt.
Für Ahnenforscher zeigt diese Studie, wie historische Reliquien genetisch untersucht werden können. Die Haplogruppen G-FGC6663 und N1b1a-T195C! lassen sich mit bekannten Linien vergleichen. So können Legenden über berühmte Personen auf ihre genetische Spur geprüft werden.
| Haplogruppe | Proben | |
|---|---|---|
| G-FGC6663 | 1 |
| Probe | Y-DNA | mtDNA | Kultur / Periode |
|---|---|---|---|
| French | G-FGC6663 | N1b1a-T195C! | French Revolution· 1793 AD |